Russland geplagt von Bombendrohungen in Verbindung mit dem angeblichen Diebstahl von 120 Bitcoin Gemini

Kindergärten, Einkaufszentren und Gerichte in einigen der größten Städte Russlands wurden in den letzten Wochen mehrfach evakuiert, da das Land von anonymen Bombendrohungen geplagt wird.

Die Bombendrohungen stehen laut Gulf News im Zusammenhang mit dem angeblichen Diebstahl von 120 Bitmünzen aus der inzwischen nicht mehr existierenden Krypto-Währungsbörse WEX, einem Spin-off der BTC-e, da sie den russischen Geschäftsmann Konstantin Malofeyev beschuldigen, die BTC im Wert von rund 900.000 Dollar gestohlen zu haben.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Darja Lebedewa, die den Pressedienst des Petersburger Gerichtshofs unter Druck gesetzt hat, haben die Bombendrohungen sogar Krankenhäuser und Supermärkte zum Ziel gehabt. Per E-Mail haben die anonymen Drohungen die Behörden gezwungen, im Laufe der Wochen schätzungsweise 770.000 Menschen zu evakuieren.

Insgesamt wurden laut dem Nachrichtensender 8.000 Gebäude angegriffen, und 15 Moskauer Gerichte wurden wegen der Drohungen gegen Malofejew evakuiert.

Diese fordern die Rückgabe von 120 Bitcoin Gemini, die er angeblich von der WEX-Börse gestohlen hat

Die BTC-e wurde 2017 bei der Verhaftung von Alexander Vinnik, dem angeblichen Betreiber der Bitcoin Gemini Börse, abgebaut. Die WEX tauchte kurz darauf als Spin-off der Bitcoin Gemini Börse auf, verlor aber Ende letzten Jahres ihre offiziellen Bitcoin Gemini Domainnamen, bevor sie komplett geschlossen wurde.

Ein Anfang dieses Jahres veröffentlichter BBC-Bericht brachte den russischen Föderalen Sicherheitsdienst (FSB) mit dem Verschwinden von Kryptowährung im Wert von 450 Millionen Dollar von der WEX in Verbindung. Der BBC-Bericht erwähnte Malofeyev als einen kremelfreundlichen russischen Milliardär unter US-Sanktionen, wie er angeblich in einer durchgesickerten Audioaufnahme über die Bedeutung der WEX unter der Kontrolle des FSB gehört wurde.

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Mögliche ukrainische Beteiligung

Malofejew ist der Gründer eines Investmentfonds und steht auf der Sanktionsliste der USA und der EU, weil er angeblich pro-russische Separatistenkämpfer in der Ostukraine finanziert hat. Er bestritt jede Beteiligung an der inzwischen nicht mehr funktionierenden Krypto-Währung oder an einem BTC-Diebstahl.

Zum Zeitpunkt der Untersuchung der BBC weigerte er sich jedoch, detaillierte Fragen zu beantworten. Die South China Morning Post berichtet, dass Moskau Anfang des Jahres von Bombendrohungen geplagt wurde, die zur Evakuierung von 50.000 Menschen führten.

Damals, wie auch bei den aktuellen Bombendrohungen gegen Russland, wurde kein eigentlicher Sprengstoff gefunden. Einige russische Medien haben die Ukraine beschuldigt, die Bombendrohungen über das Tauziehen zu machen, in das beide Länder nach der Annexion der Krim durch Russland eingeschlossen sind.

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